20 Schulen - 40 Solarzellen - 4000 Kinder
Solar Africa

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Rick de Gaay Fortman nahm bei Shell unbezahlten Urlaub und machte eine Tour mit dem Rad durch Afrika. Mithilfe von Sponsoren hofft er, insgesamt 50.000 Euro einzusammeln. Das Geld wird eingesetzt, um Schulen in Sambia mit Solarzellen auszurüsten.

 

Auf dem Rad durch die Region der großen Seen

Es hat viel zu lange gedauert. Jetzt jedoch kommt das Ende immer näher. Die Ziellinie ist schon fast in Sicht. Ich sitze am Ufer des Victoriasees unter dem schützenden Dach einer Bar, um mein vorletztes Blog zu überarbeiten.

 

Die vergangenen drei Wochen waren turbulent und denkwürdig zugleich. Mein Vater hat seine große 1.250 km lange Radtour durch Afrika beendet und ist nach zwei Tagen Aufenthalt in Kigali in die Niederlande zurückgekehrt. Während seiner Abwesenheit habe ich ein Radrennen in Kigali organisiert, um Geld einzusammeln. Dabei sind 2.500 Euro zusammengekommen, die für die Ausstattung eines Krankenhauses in Ruanda mit Solarzellen bestimmt sind. Mein Kumpel, Bon Tjeenk Willink, hat mir auf dem Weg von Kigali nach Kampala Gesellschaft geleistet. Die Tour durch die Berge im südlichen Uganda und anschließend über die Ssese-Inseln im Victoriasee war mehr als beeindruckend. In den vergangenen Tagen war ich schließlich nach Kenya unterwegs, mit einem Zwischenstopp in Jinja, wo ein spannendes Raftingabenteuer an der Quelle des Nils auf mich wartete. Die neuesten Berichte und Fotos dazu sind hier zu finden (weitere Fotos sind auch auf Facebook zu sehen)! Ich habe übrigens zwei Blogs geschrieben!

 

Gestern habe ich auf dem Fahrrad meinen 32. Geburtstag gefeiert. Mein Geburtstag begann in Uganda und endete 125 km weiter auf dem Weg in einem kenianischen Club in Kisumu. Es war ein unvergessliches Erlebnis. Ich möchte mich bei allen für die Glückwünsche zum Geburtstag bedanken.

In einer Woche geht meine große Reise von Kapstadt nach Nairobi zu Ende. Ich habe noch 400 km auf dem Rad vor mir, doch das ist wenig im Vergleich zu dem, was ich bereits hinter mir habe.

Ich bin aufgeregt und angespannt zugleich. Am 18. Dezember fahre ich auf dem Rad nach Nairobi und am 22. Dezember geht es zurück in die Niederlande (wo ich am Morgen des 23. Dezember am Flughafen Schiphol ankommen werde), gerade noch rechtzeitig zum Weihnachtsfest. Langsam wendet sich mein Blick dem nächsten Abenteuer zu, dem MBA bei INSEAD, das im Januar 2011 in Singapur beginnt.

 

Die Spendenaktion ist gut verlaufen. Ich habe fast 45.000 Euro an Spenden sammeln können. Einige Unternehmen und Stiftungen müssen ihren Sponsorbetrag für Solar Africa noch genau berechnen. Der Betrag wird also noch ansteigen. Sollten Sie beabsichtigen, Solar Africa zu unterstützen, Ihr Beitrag ist mehr als willkommen. Alle Mittel werden direkt an Solar Aid weitergeleitet. Ich habe die Projekte auf meiner Reise besucht und festgestellt, dass Solar Aid wirklich sinnvolle Arbeit leistet.

 

Die Pyramide von Maslow

Im Augenblick bin ich in Kigali. Seit dem letzten Update ist meine Reise durch Afrika ziemlich hektisch verlaufen. Meine Tour hat infolge von Sicherheitsproblemen im westlichen Tansania eine unerwartete Wendung genommen. Die ursprünglich geplante, sorgfältig auf Google Earth abgesteckte Route erwies sich als zu gefährlich, sodass ich gezwungen war, einen größeren Umweg durch Dodoma zu machen, um per Überlandtransport nach Ruanda zu reisen.

 

Vom warmen Herzen Afrikas tauchte ich in das dunkle Herz Afrikas ein und erreichte Ruanda, ein Land, das sich gerade erst von dem schrecklichen Genozid im Jahr 1994 erholt. Die neuesten Berichte und Fotos dazu sind hier zu finden!

 

Dadurch werde ich nun mehr Zeit haben, um Ruanda zu entdecken. Ich gehe davon aus, dass ich mindestens zwei Wochen hier bleiben werde, bis mich mein Kumpel Michiel auf dem Weg von Kigali nach Kampala begleiten wird.

 

Rick ist ein Santos-Fahrer und wird als solcher unterstützt.


Einer von vier Menschen auf diesem Planeten hat keinen Zugang zu Strom. Darunter sind auch 550 Millionen Afrikaner. Der Mangel an Elektrizität hemmt ihre wirtschaftliche Entwicklung. Mit Strom können Handys betrieben, Häuser beleuchtet und Wasservorräte für die Bewässerung nach oben gepumpt werden. Erneuerbare Energie macht es möglich, das Leben dieser Menschen ohne große Investitionen auf umweltfreundliche Weise nachhaltig zu verbessern.


Foto: Patrick Post


Begleiten Sie Rick auf seiner 7.000 km langen Tour von Kapstadt nach Nairobi, um die Menschen über erneuerbare Energie in Afrika aufzuklären. Unterstützen Sie ihn außerdem beim Einsammeln von 50.000 Euro, um das Leben von über 4000 Schulkindern in Sambia zu verbessern.

 

Folgen Sie Rick auf seiner Reise auf http://solarafrica2010.org

 

Veröffentlichungen:


rickdegaayfortman